Rückblick auf die Bayerische Meisterschaft

Rückblick auf die Bayerische Meisterschaft

Bayerische Meisterschaft 2019

30. November 2019, das ist der Stichtag der Landesmeisterschaften in Deutschland. Dieses Jahr war es zum ersten Mal der Fall, dass alle Meisterschaften gleichzeitig ausgetragen wurden. Mit dabei natürlich auch wir Bayern. Bereits am Freitag leistete der TSC Kick‘IN Ingolstadt ganze Arbeit, um das Jugendkulturzentrum des Stadtjugendrings bestens für das Turnier vorzubereiten.

Um 9:00 Uhr am Samstag öffnete die Halle für die ersten Besucher. Insgesamt knapp 150 Teilnehmer spielten in neun Disziplinen um den Titel des bayerischen Meisters.

Das Juniorenfeld füllte vor allem der Nachwuchs der Ingolstädter. Hier machte sich die herausragende Jugendarbeit bemerkbar. Julian Hagenloch und Jonathan Weber gewannen im Finale, gegen Sophia Braun und Finn Passon. Finn gab sich damit jedoch nicht geschlagen und kletterte im Einzel ganz oben aufs Podest. Jonathan Weber tauschte mit ihm die Platzierung und landete auf Platz 2, sein Doppelpartner Julian auf Rang 3.

Die größten Teilnehmerfelder waren in den Disziplinen Herrendoppel und Herreneinzel zu finden. Im Finale des Herrendoppels gegenüber standen sich dann die Bamberger Stephan Hoppe mit Florian Maqua und Thomas Artinger mit Bernhard Bauer aus Deggendorf. Artinger und Bauer jedoch spielten gnadenlos auf und holten sich mit einem 3:0 Sieg den Titel. Im Spiel um Platz 3 setzten sich Ali Al-Musali und Stefan Scheuerlein durch.

Nach der Vorrunde wurde in ein Profi- und ein Amateurfeld unterteilt. Somit wurde auch der bayerische Meister im Amateurdoppel ausgespielt. Thomas Spahmann und Arkadius Fulat setzten sich gegen Heiko Gralla und Martin Beutner durch. Spiel um Platz 3 entschieden Tobias Saal und Yaarob Fares für sich.

Im Einzel wurde der Modus aus technischen Gründen in ein Doppel-K.O. geändert, was die Ergebnisse durchaus etwas verändert haben könnte. Die Vorrunde fiel somit weg und die Spieler wurden nicht gesetzt, sondern die Platzierungen im Baum zufällig gelost. Im Einzug Finale Gewinnerseite spielten der vermutlich trainingseifrigste Nürnberger, Luca Haumberger, und der amtierende bayerische Meister Georg Sedlmeier. Letzterer zog weiter ins Finale. Über die Verliererseite kam dann Sahin Topbas ins Finale. Hatte Topbas zuvor noch gegen Sedlmeier verloren, schien er im Finale nahezu unbesiegbar. Selbst im zweiten Satz als Georg Sedlmeier 4:2 führte, schoss er noch das fünfte Tor und überrannte den bayerischen Meister der letzten zwei Jahre mit einem glatten 4:0 in Sätzen.

Im kleineren Feld der Senioren überzeugten Werner Kant und Karl-Heinz Bergmann im Finalspiel gegen Manfred Redel und Kurt Seisenberger. Im Einzel kletterte Kant ebenfalls ganz nach oben aufs Podest, gefolgt von Heinz Kießling und Manfred Redel. 

Die Disziplinen, die sich am längsten hinzogen, waren letztendlich die der Damen. Spät in der Nacht freuten sich dann Ines Stihler und Stefanie Huber über den Pokal zum ersten Platz. Dicht dahinter platzierten sich Sabrina Braungard und Monika Schliessmann. Der dritte Platz ging an Franziska Reuther und Nadine Hagen. Im Einzel marschierte Nicole Röttcher im Doppel-K.O. ohne Niederlage bis ins Finale. Hier unterlag sie jedoch Anika Lechner, die zuvor noch Monika Schliessmann auf Platz drei verwiesen hatte.

Das erste Mal wurde auch unter den Nicht-Liga-Spielern ein Wettbewerb ausgerichtet. In der Kategorie NoPro machten Andreas Wolfrum und Julian Barthelmeß ihre ersten sehr erfolgreichen Schritte Richtung „professionellem“ Kickern. Ebenso Thomas Juppa und Igor Kamsin, die auf Platz 2 landeten, dicht vor Martin Eitelhuber und Reiner Steppan.

Trotz vieler Schwierigkeiten, die vor allem durch die Software entstanden, und einiger organisatorischer Problematiken konnte dieses Jahr wieder in allen Disziplinen Sieger ermittelt werden. An dieser Stelle ist ein großes Dankeschön an Ingolstadt zu vergeben, die den Auf- und Abbau souverän gemeistert haben. Ebenfalls zu danken ist den vielen Helfern, die bei der Turnierleitung geholfen haben, und vor allem Thomas Artinger, der mit niederbayerischer Gelassenheit das Turnier am Laufen hielt. Ohne Tische wäre so eine Meisterschaft natürlich auch undenkbar, was so viel heißt wie, dass es ohne unseren Sponsor und Tischhersteller Leonhart nicht möglich gewesen wäre. Aber ebenso unvorstellbar ist freilich auch eine Meisterschaft ohne Spieler. Vielen Dank an alle die da waren und die sich trotz der Verzögerungen ohne großes Gemurre wieder ihrem liebsten Hobby, dem Kickern, gewidmet haben. Schön, dass ihr da wart!

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